ARENA Berlin
Ende 1998 und das Jahr 1999 hindurch kann Jacobs in der Arena und der Columbia-Halle in Berlin arbeiten. Er hat alle Freiheiten in der Gestaltung. Diese Situation
hatte er gesucht. Er setzt sich etwas aus, was völlig neu für ihn ist und sich erheblich unterscheidet von der Arbeit im Atelier, die er gewohnt war. Die Hallenatmosphäre inspiriert ihn zu einer Reihe von Bildern, die er an
den langen Hallenwänden aufstellt. Die Arbeiten bleiben bewußt anonym, d. h. ohne Titel- und Autor-Kennzeichnungen.
Mit einer
Ausnahme zeigen die Bilder mehr oder weniger eingewoben in ein Dickicht von Strukturen das Tier, eine Fiktion, ein Wesen halb Mensch halb Tier, das eine zentrale Rolle im bisherigen Werk des Künstlers spielt. Die Ausnahme ist die
Festnahme, die Jacobs die Jahre hindurch immer wieder beschäftigt hat.
Jacobs ist wichtig,
seine Bilder in Form und Inhalt in einen engen Zusammenhang mit dem Entstehungsort zu bringen. Er knüpft damit an die Tradition an, Bilder nicht für ein Museum oder dergleichen sondern in und für einen ganz bestimmten
zeittypischen Ereignisort zu machen. Die Bilder sollen so Teil des Ortes und Geschehens werden
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